Hilfe für Angehörige
Weshalb Angehörige auch betroffen sind
Menschen, die an einer Sucht- bzw. Abhängigkeitserkrankung leiden, leben nicht völlig isoliert, sondern sind Angehörige verschiedener sozialer und gesellschaftlicher Gruppen. Dazu gehören unter anderem Familie, Partnerschaft, Freundeskreis und Arbeitsumfeld. Das bedeutet, dass die Erkrankung auch direkten Einfluss auf die Menschen in diesen Gruppen hat.
Die Auswirkungen können …
- psychischer,
- körperlicher,
- finanzieller
- sozialer Art sein.
Insbesondere Menschen aus dem familiären oder partnerschaftlichen Umfeld des Suchtkranken leiden häufig unter …
- Schuldgefühlen,
- Hilflosigkeit und Ohnmacht,
- finanziellen Nöten,
- sozialer Isolation,
- zum Teil häuslicher Gewalt.
Die Folgen
Die Erkrankung des Angehörigen wird geleugnet und Lügen und Entschuldigungen bestimmen den Alltag. Eigene Wünsche und Bedürfnisse treten in den Hintergrund und werden vernachlässigt. Die Suchterkrankung wird zum beherrschenden Element in den Beziehungen.
Hilfsangebote
Ein Hilfsangebot finden die Angehörigen, Freunde oder Kollegen des Suchtkranken in den Gruppen der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe. In den Gruppen treffen sich entweder nur Angehörige oder Angehörige und Betroffene gemeinsam in einer Gruppe.
Weitere Angebote
In den Gruppen gibt es …
- einen geschützten Raum zum gegenseitigen Austausch unter Gleichgesinnten
- Verständnis für die eigenen Sorgen, Nöte und Zweifel
- Mut und Motivation das eigene Leben wieder zu wagen und für sich selbst zu sorgen
- Informationen über das Wesen der Suchtkrankheiten
- Hilfestellung durch die Erfahrungen der Gruppe
Das sagen Besucher:innen unserer Gruppen:
Die Gruppe hat mein Jahr bereichert. Danke für Eure Arbeit.
Petra
Ich wäre nicht da, wo ich heute bin, ohne die Gruppe.
Lisa