Die Freundeskreise Oppenheim
Eines vorweg
Es ist eine Selbstverständlichkeit und zugleich oberstes Gebot, dass alles, was in unseren Gruppen besprochen wird, nicht nach außen getragen wird. Anderen gegenüber herrscht Schweigepflicht! Jede/r Einzelne braucht die Gewissheit und das Vertrauen, dass sich alle daran halten, um sich öffnen zu können. Nur so können die Gruppen hilfreich sein.
Die Oppenheimer Gruppen
In Oppenheim gibt es zwei Gruppen:
- eine Gruppe für Suchtkranke (Betroffene)
- eine Gruppe für Angehörige
Für jede Gruppe steht ein separater Raum zur Verfügung, sodass alle offen über ihre Sorgen und Nöte aber auch über die schönen Dinge des Lebens reden können.
Am ersten Mittwoch im Monat findet eine gemeinsame Gruppenstunde mit Betroffenen und Angehörigen statt.
Die Gruppe für Betroffene/Suchtkranke ...
... ist für Menschen, deren Ziel es ist, eine zufriedene Abstinenz zu leben.
In einer lockeren und aufgeschlossenen Atmosphäre hat jede/r die Möglichkeit, sich in dem Rahmen einzubringen, wie sie/er es für sich für gut befindet. Niemand wird zu irgendetwas gezwungen oder gedrängt. Die Gruppe leistet Hilfe zur Selbsthilfe für alle Interessierten - suchtmittelunabhängig.
Viele Gruppenmitglieder haben eine Entgiftung oder eine Therapie hinter sich. Die Erfahrungen, die sie dabei gemacht haben, sowie die Schwierigkeiten und auch die Freuden eines trockenen Lebens werden durch die regelmäßigen Besuche eines Freundeskreises im Bewusstsein gehalten. Der Freundeskreis ermöglicht ein gegenseitiges Stützen im Alltag und im Streben, zufrieden abstinent zu leben.
Die Aktivitäten
Wir diskutieren aber nicht nur jeden Mittwoch. Nein, wir leben den Begriff "Freundeskreis". Wir haben jede Menge Freizeitveranstaltungen im Programm. So veranstalten wir
- sommerliche Grillfeste
- zünftige Jahresauftakte zum Ende der Fasnachtszeit
- gemütliche Weihnachtsfeiern für die ganze Familie
- oder, oder, oder …
Und das alles mit …
- vielen Freunden
- viel Freude
- null Drogen!
Die Gruppe für die Angehörigen ...
... bezieht Angehörige - vor allem Ehe-/Lebenspartner, Eltern und Kinder, aber auch Freunde, Verwandte und Arbeitgeber mit in den Freundeskreis ein. Sucht ist eine Familienkrankheit bei der alle Beteiligten Hilfe und sozialen Austausch benötigen.
Und jetzt?
Jetzt liegt es an Dir, den ersten Schritt zu tun. Du kannst jederzeit mit uns Kontakt aufnehmen und an einer Gruppenstunde teilnehmen. Trau Dich! Du kannst immer und jederzeit entscheiden, ob es das Richtige für Dich ist und Du wiederkommen möchtest oder nicht.
Wir können die Tür nur aufmachen - durchgehen musst Du selbst.
Wie Deine Entscheidung auch aussieht, wir wünschen Dir für Dein weiteres Leben alles Gute, viel Erfolg und vor allem eine zufriedene Abstinenz.